Zusammenführung unabhängiger Innovationen: Ein gemeinsames IoT Bezugssystem für die Industrie

Als Speaker auf der CeBIT plädiert Miika Kuoppamäki für ein offenes Bezugsystem für das Internet of Things.

Die deutschsprachige SAP Anwendergruppe, kurz DSAG, ist mit ihren 3000 Mitgliedern eine der wichtigsten Plattformen für die digitale Transformation in der deutschen Industrie. Die Herausforderung der Industrie besteht darin, neue Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsnetzwerke und Spielregeln für die Netzwerkökonomie zu entwickeln. DSAG-Vorstand Otto Schell lud daher auf der CeBIT erstmals zu einer „Allianz der Disruptionswilligen“. Ziel: Über die gewohnten Grenzen hinausdenken.

Miika Kuoppamäki, Mitglied der Geschäftsführung der international operierenden Qentinel Group und Vordenker der digitalen Transformation, war zu der hochkarätigen Veranstaltung als Speaker eingeladen. Seine Kernthese: Das Internet of Things benötigt für seine weitere Evolution ein gemeinsames Bezugssystem, das zwei wesentliche Aufgaben erfüllen muss. Zum einen den Zugang für möglichst viele Teilnehmer zu vereinfachen und zum anderen die Kompatibilität und Kollaboration zu erleichtern.

Wie in einem vernetzten Ökosystem schließen sich die Teilnehmer durch offene Schnittstellen (API) zusammen, was schnellere, technisch effizientere und weniger aufwendige Kollaboration und Integration ermöglicht. Anstelle individueller Zutrittskoordination mit jedem einzelnen Teilnehmern im Netzwerk stellt das Bezugssystem die Zugangsinformationen standardisiert zur Verfügung und ermöglicht eine schnellere und effizientere Vernetzung. Das nutzt letztlich allen, denn je stärker die Vernetzung der Teilnehmer untereinander ist, desto mehr Möglichkeiten bieten sich jedem einzelnen Nutzer, seine individuellen Wertschöpfungsnetzwerke innerhalb des Internet of Things zu schaffen.

Themen:

Digitale Transformation, Disruption, DSAG, Internet of Things (IoT), SAP, CeBIT


Dirk Strubberg

Dirk.Strubberg@qentinel.com

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